„Weltwissen“-Schau im Berliner Martin-Gropius-Bau bis 9. Januar 2011

Ausstellung zu 300 Jahren Berliner Wissenschaftsgeschichte

Systematisch und zugleich überbordend – das sei auch der erste Eindruck, den man von der Ausstellung „Weltwissen“ im Berliner Martin-Gropius-Bau gewinne, schrieb Amory Burchard für die Online-Ausgabe von DER TAGESSPIEGEL am 24.09.2010:
Im zentralen Lichthof stehe ein 15 Meter hohes und 44 Meter langes Regal aus Stahlrosten, angefüllt mit Objekten der Berliner wissenschaftlichen Sammlungen aus 300 Jahren. Zu sehen seien das Skelett von Condé, dem Reitpferd Friedrichs des Großen; die Akademieuhr, nach der die Berliner 130 Jahre lang ihre Taschenuhren gestellt hätten; ein 1950er-Jahre-Fernseher aus der Medienarchäologie der Humboldt-Universität sowie über 100 weitere „Naturalia, Humania und Artificialia“.
Sie symbolisierten eben jene drei Jahrhunderte Wissenschaftsgeschichte. Gleichzeitig würden sie für die Berliner Institutionen stehen, die in diesem und im kommenden Jahr runde Jubiläen feiern – die Charité, die Vorläuferin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, die Humboldt-Universität sowie die Max-Planck-Gesellschaft.
Mit insgesamt 1.569 Objekten auf mehr als 3.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche sei „Weltwissen“ vor allem eine Leistungsschau, in der sich Berlin seiner Größe als Wissenschaftsgroßmacht vergewissere.

Quelle: DER TAGESSPIEGEL, 24.09.2010
Originalartikel unter: „Weltwissen“-Schau Neue Schau inszeniert 300 Jahre Berliner Wissenschaftsgeschichte

Weitere Informationen zum Thema:

300 JAHRE WISSENSCHAFTEN IN BERLIN
WELTWISSEN STELLT DIE BERLINER WISSENSCHAFT IN BEZUG ZUR WELT

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