Universität Bremen: Symposium und Podiumsdiskussion zum Thema Geschichte und Öffentlichkeit

In studentischer Eigenregie am 18. und 19. Februar 2011

[Auf dem Campus, 13.02.2011] Das öffentliche Interesse an Geschichte hat Konjunktur – historische Stoffe für Kino, Fernsehen und Literatur erweisen sich als Publikumsmagnete. Der Anteil der Geschichtswissenschaft an dieser Strömung ist indes überraschend gering. Dabei ist der Umgang mit Geschichte in der Öffentlichkeit ein wichtiger Gegenstand aktueller historischer Forschung. Diese Widersprüchlichkeit veranlasste Studenten des Studiengangs Geschichte der Universität Bremen, sich intensiver mit der Thematik zu beschäftigen:
Sie organisieren in Eigenregie das Symposium „Geschichte und Öffentlichkeit“, das am 18. und 19. Februar 2011 stattfindet. Dabei werden Studenten aus ganz Deutschland ihre eigenen wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Geschichte und Öffentlichkeit vortragen und darüber diskutieren.
Zusätzlich gibt es am 18. Februar 2011 um 20 Uhr im „Haus der Wissenschaft“ eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Geschichte und Öffentlichkeit. Zwischen wissenschaftlichem Anspruch und reiner Unterhaltung“. Daran nehmen Dr. Irmgard Zündorf (Freie Universität Berlin), Dr. Sabine Horn (Universität Göttingen) und Prof. Inge Marszolek (Universität Bremen) teil. Die Moderation übernimmt Maximilian Brunegraf aus dem studentischen Organisationsteam.

Kernfragen dieser Podiumsdiskussion:

  • Wo liegen die Grenzen der Geschichtswissenschaft im Umgang mit populären Medien und Medienformaten?
  • Gibt es einen pädagogisch-politischen Anspruch bei der öffentlichen Vermittlung von wissenschaftlichen Ergebnissen oder unterliegt die Vermittlung nur den Marktgesetzen?
  • Wie positioniert sich die Geschichtswissenschaft und Geschichtsdidaktik im Bezug auf „Histotainment“?
  • Kann die Geschichtswissenschaft ihre Ansprüche an Wissenschaftlichkeit auch in der Vermittlung halten oder muss sie Kompromisse eingehen, um überhaupt geschichtliche Inhalte einem breiten Publikum zu vermitteln?

Weitere Informationen zum Thema:

Studentisches Symposium
„Geschichte und Öffentlichkeit“

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