Prof. Dr. Martin Grötschel neuer Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin

Amtsübernahme am 15. Juni 2011 aus den Händen des Vorgängers und Wissenschaftssenators Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner

[Auf dem Campus, 14.06.2011] Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Grötschel, renommierter Mathematiker und international hoch dekorierter Wissenschaftler, TU-Professor und Vizepräsident des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin (ZIB), übernimmt nun zum 15. Juni 2011 das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Einstein Stiftung Berlin (ESB):
Seine Bestimmung durch den Stiftungsrat war einstimmig erfolgt. Prof. Grötschels akademische Vita wird ergänzt durch ausgeprägte Erfahrungen im Wissenschaftsmanagement und ein weitreichendes ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft. Die weltweite Spitzenposition des von FU, HU und TU Berlin sowie WIAS und ZIB gemeinsam getragenen DFG-Forschungszentrums MATHEON für Angewandte Mathematik sei maßgeblich auf seine Arbeit zurückzuführen. Prof. Grötschels Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Diskrete Mathematik, Optimierung und „Operations Research“ mit engen Verbindungen zur Informatik. Die Zusammenarbeit mit der Industrie ist für ihn eine Selbstverständlichkeit; das Spektrum der Anwendungsgebiete seiner Forschungen reicht von der Telekommunikation über Finanzmärkte bis hin zu den Bereichen, Transport, Logistik und öffentlicher Verkehr.

Abbildung: Einstein Stiftung Berlin

Abbildung: Einstein Stiftung Berlin

15. Juni 2011: Prof. Dr. Martin Grötschel neuer ESB-Vorstandsvorsitzender

Mit Prof. Grötschel sei ein herausragender Wissenschaftler gewonnen worden, von dessen Expertise und Engagement die Stiftung und damit auch die Wissenschaft in Berlin in den kommenden Jahren enorm profitieren werde, so die Vorsitzende des Stiftungsrates und Vorsitzende der Findungskommission, Prof. Dr. Amélie Mummendey.
Er sei ein Glücksfall für die ESB. Durch sein Institutionen übergreifendes Ansehen, seine Führungsqualitäten und seine Kreativität werde er die Stiftungsarbeit zum Wohl der Berliner Wissenschaft weiter vorantreiben, ergänzt der Amtsvorgänger und Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner.

“]Foto: Nina Gerlach, 2008 [in der Bearbeitung von smial (talk), Creative Commons-Lizenz]

Prof. Dr. Martin Grötschel: Wirken zum Wohle der Wissenschaft selbst und um diese in Berlin weiter zum Leuchten zu bringen

Zur Amtsübernahme hat Prof. Grötschel das Einstein-Zitat „Nur dann kann der menschlichen Gesellschaft Wertvolles entspringen, wenn sie gelassen genug ist, die freie Entwicklung der Fähigkeiten eines Menschen zu ermöglichen.“ ausgewählt. Er freut sich darüber, dass das Land Berlin die Gelassenheit habe, Spitzenforschung durch eine besondere Stiftung zu fördern. Deutsche Forscher seien zwar frei, aber die Entfaltung ihrer Fähigkeiten benötige finanzielle und organisatorische Unterstützung. Er werde sich dafür einsetzen, dass die ESB Spitzenforschern „unaufgeregt die Freiheiten verschafft“, die diese zur Verfolgung ihrer Ziele benötigten – zum Wohle der Wissenschaft selbst und um die Wissenschaft in Berlin weiter zum Leuchten zu bringen.

Die AdC-Redaktion gratuliert herzlich und wünscht im Interesse der Wissenschaft am Standort Berlin eine glückliche Hand im Alltag, gutes Gelingen aller Projekte und nachhaltigen Erfolg der Stiftungsarbeit insgesamt!

Weitere Informationen zum Thema:

Berliner Zeitung, Anne Brüning, 14.06.2011
INTERVIEW / „Die Zeit der negativen Schlagzeilen ist vorbei“

Einstein Stiftung Berlin, 18.05.2011
Martin Grötschel übernimmt Vorsitz der Einstein Stiftung Berlin

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