Phasenkontrast-Röntgenbildgebung: Leibniz-Preis 2011 für Prof. Dr. Franz Pfeiffer von der TU München

Forschungen haben immenses Potenzial für medizinische Bildgebung und Diagnostik – so für Mammographie und Computertomographie

[Auf dem Campus, 04.12.2010] Am 2. Dezember 2010 wurde dem 38-jährigen Physik-Professor Dr. Franz Pfeiffer der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Leibniz-Preis 2011 zugesprochen:
Der renommierteste deutschen Wissenschaftspreis geht an den Inhaber des „Lehrstuhls für Angewandte Biophysik“ der Technischen Universität München (TUM). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) würdigt damit seine exzellente Forschungsarbeit zur Entwicklung der Phasenkontrast-Bildgebung mit Röntgenstrahlen, die maßgebliche Fortschritte für die Früherkennung von Tumoren verspricht. Sein methodischer Ansatz legt den Grundstein für Anwendungen dieses Verfahrens in Medizin und Industrie und lässt eine deutliche Verbesserung des Bildkontrastes bei niedriger Dosis erwarten. Über die biophysikalische Grundlagenforschung hinaus haben seine Forschungen ein immenses Potenzial für die Anwendung in der medizinischen Bildgebung und Diagnostik – sie werden die Möglichkeiten der Mammographie und Computertomographie deutlich verändern.
Verliehen wird der Preis am 16. März 2011 in Berlin.

© Thorsten Naeser, 2009

Prof. Dr. Franz Pfeiffer erhält Leibniz-Preis 2011

Weitere Informationen zum Thema:

TUM, 02.12.2010
Bedeutendster deutscher Wissenschaftspreis geht an die TU München: Physiker Franz Pfeiffer erhält Leibniz-Preis

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Auszeichnungen, Initiativen, Veranstaltungen abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*