Öffentliche Vorlesung thematisiert das Grab als Medium

Prof. Dr. Andreas Merkt geht der Frage nach, was Bilder und Inschriften am Grab zum Ausdruck bringen

[Auf dem Campus, 12.01.2012] Prof. Dr. Andreas Merkt, Professor für Historische Theologie, Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg, ist im Wintersemester 2011/2012 „Fellow“ am Theologischen Forschungskolleg der Universität Erfurt, wo er sich in einem Forschungsprojekt mit christlicher und paganer Bestattungspraxis in der Antike beschäftigt.
„Das Grab als Medium“ ist der Titel seiner öffentlichen Vorlesung, die am 16. Januar 2012 stattfindet. Beginn ist um 19.30 Uhr im Hörsaal „Coelicum“, Domstraße 10. Die Einladung richtet sich an alle Interessierten.
Die Friedhofs- und Bestattungskultur hat über die Jahrhunderte immer auch zum Ausdruck gebracht, welche Vorstellungen Menschen vom Tod und einem Leben nach dem Tod haben. Für das Christentum lassen sich solche Botschaften bereits an frühchristlichen Gräbern ablesen. In seinem Vortrag will Prof. Merkt der Frage nachgehen, was die Bilder und Inschriften am Grab zum Ausdruck bringen, was sie über das Selbstverständnis und die Jenseitsvorstellungen des Verstorbenen, seiner Angehörigen und der kirchlichen Gemeinschaft aussagen.

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