Hausstaubmilben-Allergie: Forscherin sucht Betroffene für neue Studie

Prof. Dr. Vera Mahler, Oberärztin der Hautklinik am Universitätsklinikum Erlangen, sucht Betroffene zwischen 18 und 60 Jahren

[Auf dem Campus, 20.01.2012] Besonders wohl fühlt sich die Hausstaubmilde im warmen, feuchten Bett – das nur unter dem Mikroskop sichtbare Spinnentier ernährt sich von Hautschuppen und hinterlässt Kot, der als feiner Staub durch die Luft wirbelt und bei Menschen quälende Allergien auslösen kann. Prof. Dr. Vera Mahler, Oberärztin der Hautklinik am Universitätsklinikum Erlangen, sucht jetzt Betroffene zwischen 18 und 60 Jahren, die besonders an Augen und Nase von Allergiesymptomen durch Hausstaub gequält werden:
In einer Studie möchte Prof. Mahler eine neue Immuntherapie einsetzen, die Betroffene dauerhaft vom Leiden befreien soll. Im Rahmen dieser Studie sollen vier verschiedene Dosen eines neuen Medikaments als Immuntherapie gegen Hausstaubmilben unter die Haut injiziert werden. Eine Dosis ist bereits zugelassen. Diese Studie dient der Untersuchung, welche Dosis die wirksamste und sicherste ist. Um die Wirksamkeit zu bestimmen, soll es auch eine Kontrollgruppe geben, die ein Placebo, also ein Scheinmedikament ohne Wirkstoff, erhalten wird. Eine Aufwandsentschädigung ist zugesagt. Für Interessenten wurde eine „Hotline“ unter der Telefonnummer (06359) 899 111 eingerichtet, werktags erreichbar von 10 bis 21 Uhr.

Weitere Informationen zum Thema::

Universitätsklinikum Erlangen
Prof. Dr. med. Vera Mahler / Oberärztin Hautklinik Universitätsklinikum Erlangen

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