Erster von der Europäischen Kommission geförderter Masterstudiengang Schiffstechnik startet

Universität Rostock kooperiert mit ausländischen Universitäten

[Auf dem Campus, 28.09.2010] Der erste von der Europäischen Kommission geförderte internationale Masterstudiengang Schiffstechnik startet Anfang Oktober 2010 an der Universität Rostock:
Für den weltweit ausgeschriebenen Studiengang hatten sich 300 junge Leute beworben, die bereits über einen Master- oder Diplomabschluss als Ingenieur verfügen. Die nun 20 ausgewählten Studierenden aus verschiedenen Ländern erhalten ein monatliches Stipendium.
Das dreisemestrige Studium erfolgt im Verbund mit Universitäten in Belgien, Frankreich, Italien, Polen und Rumänien – das Studienprogramm ist vollständig neu konzipiert worden. Die Europäische Kommission verfolgt damit das Ziel, exzellente Bildungsangebote kooperierender europäischer Universitäten im Wettbewerb des sich zunehmend entwickelnden weltweiten Bildungsmarktes zu unterstützen.
Die Studierenden haben die Gelegenheit, an drei Universitäten in drei Ländern aufeinander abgestimmte Lehrveranstaltungen zu belegen. Für die beteiligten Hochschullehrer aus Rostock bedeutet das Projekt, dass sie selbst auch an den ausländischen Universitäten unterrichten und ihre internationalen Fachkollegen an die Universität Rostock kommen. So entsteht eine völlig neue Form der Zusammenarbeit für die Studierenden und die Hochschullehrer.
Viele Firmen der europäischen maritimen Industrie unterstützen dieses Qualifizierungsangebot auch durch das Bereitstellen von Praktikumsplätzen. Trotz der Probleme des Schiffbaus in Deutschland gibt es ein großes Interesse für den Studiengang Schiffbau und Meerestechnik.

Weitere Informationen zum Thema:

Universität Rostock, 03.09.2010
Schiffbau an sechs Universitäten studieren – Uni Rostock startet ersten internationalen Masterstudiengang

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