Bundesweit erstes Kinderforscherzentrum öffnet am 14. Dezember 2012 in Berlin-Hellersdorf seine Tore

Auf rund 200 Quadratmetern können Kinder aus Grundschulen und Kindertagesstätten dort Entdeckungen und Erfahrungen bei der Erkundung naturwissenschaftlicher Phänomene machen

[Auf dem Campus, 27.11.2012] Das Kinderforscherzentrum „HELLEUM“ in Berlin-Hellersdorf öffnet offiziell am 14. Dezember 2012 um 11.30 Uhr erstmalig seine Tore. Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln der „Sozialen Stadt“ und des „Stadtumbau Ost“. Ab 14. Januar 2013 wird das „HELLEUM“ dann im Ganztagesbetrieb verschiedene Programme für Groß und Klein anbieten. Damit gilt es bundesweit als die erste Einrichtung dieser Art – es handelt sich um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, der Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin und der Außenstelle der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Vom örtlichen Quartiersmanagement initiiert und von der TSB Technologiestiftung Berlin von Anfang an unterstützt, hat das „HELLEUM“ mittlerweile zahlreiche weitere Sponsoren und Förderer, darunter Unternehmen aus der Umgebung sowie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Wilhelm und Else Heraeus Stiftung.
Auf rund 200 Quadratmetern können Kinder aus Grundschulen und Kindertagesstätten dort Entdeckungen und Erfahrungen bei der Erkundung von naturwissenschaftlichen Phänomenen machen. So können sie sich spielerisch naturwissenschaftliche und technische Themen erschließen. Das Konzept für das Kinderforscherzentrum wurde in Kooperation mit dem Quartiersmanagement „Hellersdorfer Promenade“ sowie Schulen und Kindertagesstätten im Stadtteil von Prof. Dr. Hartmut Wedekind, ASH Berlin, entwickelt. Die wissenschaftliche Beratung erfolgte durch Prof. Dr. Lutz-Helmut Schön von der Humboldt-Universität.
Betreut werden die Kinder von erfahrenen und angehenden Pädagogen der ASH Berlin, die auf diesem Wege praktische Berufserfahrungen sammeln können. In der flexibel ausgestatteten großen Lernwerkstatt des „HELLEUM“, die mit vielfältigen interessanten Materialien zum Entdecken einlädt, werden auch Projekttage, Workshops, Fortbildungen und Tagungen durchgeführt. Das Gebäude wurde nach Plänen des Architektenbüros Freitag Hartmann Sinz gestaltet. Der zentrale Lernwerkstattraum des rot verkleideten Holzbaus soll mit seiner robusten Ausstattung und Höhe das pädagogische Konzept widerspiegeln. Der das Gebäude umgebende Freiraum folgt dem Entwurf der Landschaftsarchitektin Christiane Gottwald und soll mit dem „naturwissenschaftlichen Zaun“ und der begehbaren Skulptur mit Moiré-Effekt die Neugier der Besucher und Passanten wecken.

Weitere Informationen zum Thema:

Kinderforscherzentrum HELLEUM
Naturwissenschaften und Technik für kleine und große Entdeckerinnen und Entdecker in Berlin-Hellersdorf

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