Bundeskongress des Deutschen Altphilologenverbandes 2012 auf dem Campus der Universität Erfurt

Der Musiker Sebastian Krumbiegel von der Gruppe „Die Prinzen“ erhält den „Humanismus-Preis“

[Auf dem Campus, 02.04.2012] Der Deutsche Altphilologenverband ist der Fachverband für Latein und Griechisch an Schulen und Universitäten und hat als eingetragener, gemeinnützig anerkannter Verein derzeit etwa 6.000 Mitglieder. Zweck des Verbandes ist es nach eigener Aussage „die Bildungskräfte der Antike im geistigen Leben der Gegenwart, namentlich in der Jugenderziehung, zur Wirkung zu bringen“.
Die Universität Erfurt ist nun Gastgeber des diesjährigen Bundeskongresses des Deutschen Altphilologenverbandes, der vom 10. bis 14. April 2012 auf dem Campus stattfindet. Im Rahmen des Kongresses wird am 12. April 2012 der „Humanismus-Preis“ an den Musiker Sebastian Krumbiegel von der Gruppe „Die Prinzen“ verliehen. Er wird für sein Eintreten für Bürgerrechte und Zivilcourage und für sein soziales Engagement insbesondere im Umgang mit Jugendlichen ausgezeichnet – ein Engagement, das sich im künstlerischen Schaffen Krumbiegels widerspiegele. Die Laudatio wird der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und ehemalige Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier halten. Beginn der Preisverleihung ist um 19 Uhr im Audimax der Universität Erfurt.
Von der Muse geküsst – mit diesem Motto wollten sie in den Mittelpunkt des Kongresses besonders die kreativ-künstlerischen Dimensionen stellen, die der Beschäftigung mit der Sprache und Literatur der Griechen und Römer innewohnen könne, sei es im Theater und Film, sei es in den Bildenden Künsten, sei es in Musik, Gesang und Tanz, sagt Prof. Dr. Bernhard Zimmermann, der Vorsitzende des Deutschen Altphilologenverbandes, im Vorfeld der Veranstaltung.
Zahlreiche Workshops und Vorträge würden sich teils aus theoretisch-wissenschaftlicher Sicht dem Thema widmen, teils gehe es um die praktische Umsetzung unter didaktischen Aspekten. Zahlreiche international ausgewiesene Spezialisten aus dem Bereich der Klassischen Philologie, aber auch aus der Archäologie und Kunstgeschichte sowie aus der Musik- und Theaterwissenschaft seien für den Kongress als Referenten gewonnen worden. Den Eröffnungsvortrag werde der durch seine Studien zur Rezeption der antiken Literatur bekannte Germanist und Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Werner Frick, Direktor des Freiburg Institute for Advanced Studies, halten, den Abschlussvortrag der österreichische Bundesminister für Wissenschaft und Forschung und Klassische Philologe Prof. Dr. Karlheinz Töchterle.
Das Rahmenprogramm wird durch Vorträge, die den aktuellen Forschungsstand zu verschiedenen Bereichen der philologischen Fächer problemorientiert vorstellen, ergänzt. Ein reichhaltiges kulturelles Zusatzprogramm in Erfurt und Umgebung soll das Programm abrunden.

Weitere Informationen zum Thema:

Deutscher Altphilologenverband
Zukunft braucht Herkunft

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