3D-Innovationszentrum Berlin soll im Spätsommer 2011 eröffnet werden

Unter Federführung des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts (HHI)

[Auf dem Campus, 18.02.2011] Unter Federführung des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) entsteht auf rund 600 Quadratmetern das „3D-Innovationszentrum Berlin“:
Ziel sei es, in Kooperation mit den großen und wichtigen Akteuren im 3-D-Umfeld gemeinsam die technologische Entwicklung für 3-D“ voranzutreiben, bereits existierende Prototypen – auch unter Kostenaspekten – praxistauglich zu machen, gute 3-D-Inhalte zu entwickeln und die Ausbildung für „3-D“ zu fördern. Das Thema „3-D aus Deutschland“ solle nachhaltig im Markt etabliert, das „3D-Innovationszentrum Berlin“ im Spätsommer 2011 eröffnet werden.
Die Idee dazu sei im Projekt „PRIME“ (Produktions- und Projektionstechniken für Immersive Medien, 2008-2011) entstanden, so Dr. Andreas Goerdeler vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, welches dieses Projekt gefördert hat und auch das Innovationszentrum in der Konzeptionsphase unterstützt. Auch wenn sich erfreulich viele 3-D-Entwicklungen aus „PRIME“ bereits im Einsatz befänden, seien noch gemeinsame Anstrengungen notwendig, um die Entwicklungen noch praxistauglicher zu machen, um Standards für gutes „3-D“ zu entwickeln und um die Ausbildung zu fördern.

Ziele des „3D-Innovationszentrums Berlin“:

  • Zusammenführung des „3-D“-Know-hows in einer attraktiven Umgebung
  • Integration von – repräsentativen – Akteuren entlang der Systemkette
  • Präsentation von innovativen Technologien und Dienstleistungen der Partner
  • Erprobung von neuen Inhalten
  • Einbindung von neuen Branchen für „3-D“ wie Medizin und Automotive
  • Entwicklung von Ausbildungskonzepten
  • Kontinuierliche Kommunikation mit den unterschiedlichen Zielgruppen

Als Partner zur Mitwirkung im „3D-Innovationszentrum Berlin“ sind Industrie (Hersteller von 3-D-Aufnahme-, Studio-, Display- und Speichertechnik), Provider (von Rundfunkanstalten bis Telekommunikationsunternehmen), Dienstleister (aus Pre- und Postproduktion), Anwender (aus potenziellen Einsatzbereichen wie Entertainment, TV, Film, Verlage, Medizin, Sicherheit, Bildung, Automotive etc.), Mittelstand (vor allem KMU‘ als potenzielle Anwender von FuE-Entwicklungen und -Produkten) sowie Forschung (Hochschulen und Innovationszentren der Industrie) eingeladen. Die Federführung liegt beim HHI sowie den Partnern Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) und FLYING EYE Managementberatung für Medieninvestitionen GmbH. Das HHI verfügt über eine rund 20-jährige Expertise auf dem Gebiet „3-D“. Viele Entwicklungen des Instituts sind in weiteren Plattformen und Laboren vor Ort verfügbar – wie die „3D-Entwicklungs-Labs“, das „HHI-TiMe-Lab“ mit der 180’-Projektion, inzwischen auch in „3-D“, oder das „THESEUS“ (Innovationszentrum Internet der Dienste).

Weitere Informationen zum Thema:

Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik
Heinrich-Hertz-Institut

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