13. IndustrieKulturAbend: Berlin auf dem Weg zur Eisenbahnmetropole

Verleihung des Preises für Wirtschaftsgeschichte

[Auf dem Campus, 02.11.2015] Durch den 13. IndustrieKulturAbend führen der Vorsitzende des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs (BBWA), Prof. Dr. Klaus Dettmer, und der Geschäftsführer des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), Udo Marin. Er wird in Kooperation mit dem Verein für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865 (VfdGB) veranstaltet und u.a. von der Gesellschaft für Transfer immateriellen Vermögens (GTIV) unterstützt.

Auszeichnung für wirtschaftshistorische Studien von Hochschulabsolventen

Zu Beginn der Veranstaltung wird Edzard Reuter, ehem. Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG, Vorstandsmitglied mehrerer kultureller und wissenschaftlicher Förderkreise und Stiftungen und Ehrenbürger von Berlin, den Gewinner des Wettbewerbs um den Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte verkünden.
Mit dieser Auszeichnung für wirtschaftshistorische Studien von Hochschulabsolventen möchte das BBWA den Erkenntnis- und Wissensstand auf dem Gebiet der regionalen Wirtschaftsgeschichte Berlin-Brandenburgs vertiefen und bereichern.

Berlins Weg zur Eisenbahnmetropole

Dieser Abend zur Industriekultur begibt sich zurück in die vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts, als in alle Himmelsrichtungen Schienentrassen verlegt und das zukünftige Stadtbild und die Siedlungsstruktur Berlins geprägt wurden.
Dr. Susanne Kill, Leiterin Konzerngeschichte der DB Mobility Logistics AG, beleuchtet die Entwicklung in ihrem Vortrag „Auf dem Weg zur Eisenbahnmetropole – Berliner Bahnhöfe im Industriezeitalter“.
Die mit staatlichen und privaten Geldern finanzierten Bahnhöfe waren zunächst nicht mehr als aufwändiger gestaltete Poststationen am Rande eines Gebildes, das erst nach der Reichsgründung zur Metropole werden sollte. Mit dem Erfolg der Eisenbahn wuchsen auch die Ansprüche an die Architektur der Empfangsgebäude. So entstand eine ganz eigentümliche Formensprache der Industriekultur der Mobilität, die von allen aufstrebenden Industrienationen des 19. Jahrhunderts geteilt wurde. Von den Eisenbahnviadukten, den Personen- und Güterbahnhöfen, die das Stadtbild prägten und Berlins Ruf als Eisenbahnmetropole begründeten, soll berichtet werden.

Abbildung: BBWA e.V.

13. Industriekulturabend – Eisenbahnen

Ein Abend zur Industriekultur in 13. Auflage

Freitag, 6. November 2015, 18 Uhr
„Goldberger-Saal“ im Ludwig-Erhard-Haus
Fasanenstraße 85 in 10623 Berlin
Umlage: 5,- EUR p.P. (Barzahlung am Empfang)

Anmeldung erforderlich bei Herrn Berghausen, Geschäftsführer Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V.
Eichborndamm 167, Haus 42, 13403 Berlin
Telefon 030 411 90 698, Telefax 030 411 90 699,
E-Mail: mail [at] bb-wa [dot] de

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