Vortragsabend über Uwe Johnson und die Staatssicherheit

Dr. Matthias Braun forscht seit mehreren Jahren zum Schwerpunkt Wirkungsweise des MfS im Kulturbereich der DDR

[Auf dem Campus, 21.01.2012] Am 25. Januar 2012 wird Dr. Matthias Braun auf Einladung der Uwe-Johnson-Gesellschaft im Konferenzraum der Universität Rostock, Schwaansche Straße 2, um 19.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Mit Uwe Johnson fing es an. Das Stasi-Thema in der zeitgenössischen deutschen Literatur“ halten.
Dr. Braun ist Literatur- und Theaterwissenschaftler und seit 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Berliner Stasiunterlagenbehörde (BStU). Er forscht seit mehreren Jahren zum Schwerpunkt Wirkungsweise des MfS im Kulturbereich der DDR und beschäftigt sich dabei insbesondere mit der Darstellung der Staatssicherheit in der deutschen Literatur.
Johnson hat mit der Figur des Hauptmanns Rohlfs in seinem 1959 erschienenen Roman „Mutmassungen über Jakob“ Maßstäbe für die literarische Behandlung des Themas Staatssicherheit in der deutschen Literatur gesetzt. Ausgehend von Johnsons Herangehensweise untersucht Dr. Braun, mit welchen Schreibstrategien andere Autoren – wie Christa Wolf, Günter Grass oder Volker Braun oder auch jüngere Schriftsteller wie Thomas Brussig, Michael Kumpfmüller und Antje Rávic Strubel – mit dem heiklen Stoff umgegangen sind. Vor dem Hintergrund des Vergleichs der Texte fragt er auch nach der Bedeutung des Themas Staatssicherheit für die deutsche Zeitgeschichte.
Der Eintritt ist kostenlos.

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