Universität Witten/Herdecke: Expertenkonferenz mit Partnerkrankenhäusern über Fehlerlernsysteme

Konferenzergebnisse sollen dokumentiert und in einem Lernmodul aufbereitet werden

[Auf dem Campus, 21.09.2010] In Krankenhäusern können sich in dem komplexen Zusammenspiel von Mensch, Organisation und Technik auch Fehler mit schwerwiegenden Folgen für Patienten ereignen. Fehlerlernsysteme im Rahmen des klinischen Risikomanagements könnten nun die Patientensicherheit erhöhen, denn jeder in einem Critical Incident Reporting System (CIRS) gemeldete Fehler kann analysiert und durch geeignete Maßnahmen zukünftig vermieden werden. Als Impuls und Lernchance verstanden, würde Fehlerwissen so zur ständigen Verbesserung der Prozesse im Krankenhaus beitragen. Eine Studie der Universität Witten/Herdecke zeige jedoch, dass sich die gewünschte flächendeckende Umsetzung noch im Anfangsstadium befinde:
Krankenhäuser hätten bei der Einführung eines CIRS zunächst mit ganz praktischen Problemen und Unsicherheiten zu kämpfen – auf den Gebieten Organisation und Zuständigkeiten, rechtlicher Rahmen und technische Umsetzung stellten sich viele Fragen, so Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko, Leiterin der Wittener Forschungsgruppe „Management im Gesundheitswesen“.

Weitere Informationen zum Thema:

universität Witten/Herdecke, 21.09.2010
Aus Fehlern im Krankenhaus lernen

datensicherheit.de, 16.08.2010
Hochrisiko-Arbeitsplatz OP: Ärzte müssen zur Fehlervermeidung kollegiale Kommunikation einüben / Trainung im Airbus-Simulator auf dem Hannoveraner Flughafen

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