Sofja-Kovalevskaja-Preisträger erforscht intelligente Materialien

Dr. Gustavo Fernández baut eigene Forschungsgruppe an der Universität Würzburg auf

[Auf dem Campus, 25.09.2010] Dr. Gustavo Fernández, Jahrgang 1979 aus Spanien hat sich dafür entschieden, die nächsten fünf Jahre an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zu forschen:
Am Institut für Organische Chemie will Dr. Fernández intelligente Materialien entwickeln. Moleküle reagieren aufeinander, etwa indem sie Bindungen eingehen oder einander abstoßen – manchmal in einer so sinnvollen Weise, als ob ein „geheimer Plan“ ihr Tun leiten würde. Ob und welche Systematik hinter diesem „Verhalten“ bestimmter Moleküle steckt und wie sie sich möglicherweise steuern lassen, untersucht er an Oligomeren – also an Molekülen, die aus mehreren strukturell gleichen oder ähnlichen Einheiten aufgebaut sind - in den kommenden fünf Jahren am Lehrstuhl für Organische Chemie II von Prof. Frank Würthner.
Dr. Fernández ist Träger des Sofja-Kovalevskaja-Preises und kann nun mit dem Preisgeld von 1,65 Millionen Euro seine eigene Forschungsgruppe aufbauen und in den kommenden Jahren finanzieren.

Weitere Informationen zum Thema:

Auf dem Campus, 23.09.2010
18 internationale Nachwuchsforscher erhalten Sofja-Kovalevskaja-Preis 2010 / Preisverleihung der Alexander von Humboldt-Stiftung

Julius-Maximilians-UNIVERSITÄT WÜRZBURG, Gunnar Bartsch, 22.09.2010
Spitzenpreis für Nachwuchswissenschaftler

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Auszeichnungen abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Current ye@r *