Projektwoche zum Thema Luft und Schall: Fachbereich der Universität Erfurt kooperiert mit Grundschule

Einbettung der Projektwoche in das Comenius-Regio-Projekt „Qualität inklusiv“

[Auf dem Campus, 22.02.2012] Auch 2012 veranstaltet der Fachbereich Sachunterricht/Schulgarten der Universität Erfurt an der Otto-Lilienthal-Grundschule in Erfurt wieder eine Projektwoche:
Diesmal soll es um das Thema „Luft und Schall“ gehen. Die Projektwoche startet am 27. Februar 2012 – diesmal mit allen 174 Kindern der Schule.
Das Besondere in diesem Jahr sei eben, dass die Gruppe in der gesamten Woche altersgemischt sei, also die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 gemeinsam von 17 Studentinnen bzw. Studenten unterrichtet würden, erläutert Dr. Marina Bohne, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Grundschulpädagogik und Kindheitsforschung an der Universität Erfurt. Bohne ist neben Cindy Winkelmann für die Organisation und die Begleitung der Studentinnen und Studenten zuständig. Die Unterrichtsstunden seien dabei handlungsorientiert und praxisnah konzipiert.
Die Kinder sollen zahlreiche Möglichkeiten zum Experimentieren und Gestalten erhalten. So werden sie beispielsweise experimentell erkunden, ob Luft nicht Nichts ist oder ob Luft ein Gewicht hat oder wie Schall entsteht und sich ausbreitet. In Werkstätten werden die Kinder unter anderem eine Geschichte in Schallbildern entwickeln und darstellen, verschiedene Instrumente bauen oder ein 3-D-Modell einer Windkraftanlage anfertigen.
Die zweite Neuerung in diesem Jahr ist die erstmalige Einbettung der Projektwoche in das Comenius-Regio-Projekt „Qualität inklusiv“, in dem die Otto-Lilienthal-Grundschule mit der „Erfurt School of Education“ der Universität Erfurt, dem Staatlichen Schulamt und dem Jugendamt Erfurt zusammenarbeitet. Von studentischer Seite werden dabei Förder-, Lern- und Trainingsangebote für die Schüler in jahrgangsgemischten Lernhäusern erarbeitet – und so in der individuellen Lernbegleitung wichtige pädagogische Erfahrungen gesammelt. Über diese wird dann gemeinsam mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern, die die Projektwoche begleiten, in anschließenden Interviews berichtet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie es bereits in den studienbegleitenden Praktika gelingen kann, angehende Lehrkräfte auf die Herausforderungen der Heterogenität und Inklusion im Schulalltag vorzubereiten. Zusammen mit den österreichischen Partnern im Comenius-Regio-Projekt – der Pädagogischen Hochschule Salzburg und Volksschulen aus Tamsweg/Lungau – werden die studentischen Erfahrungen dann in den Lernprozess eingebracht und weiterentwickelt.

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