Personalchefs der größten deutschen Unternehmen benennen RWTH Aachen als Deutschlands beste Universität

Als einzige Universität in Deutschland gleich in vier Bereichen auf dem Spitzenplatz – Elektrotechnik, Maschinenbau, Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen

[Auf dem Campus, 05.04.2012] Beim neuesten Ranking des Magazins „WirtschaftsWoche“ kürten die Personalchefs der größten deutschen Unternehmen die RWTH Aachen erneut zur besten Universität:
Nach Herkunft der bevorzugten Absolventinnen und Absolventen befragt, hätten sie die RWTH als einzige Universität in Deutschland gleich in vier Bereichen auf den Spitzenplatz gesetzt. So belegten die Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau, Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen der RWTH den ersten Platz. In der Informatik sei sie zudem im Vergleich zum Vorjahr vom dritten auf den zweiten Platz vorgerückt.

Foto: Peter Winandy

Foto: Peter Winandy

RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg vor dem Hauptgebäude der Aachener Hochschule

Das Erfolgsrezept für die Top-Position seiner Hochschule sieht RWTH-Rektor Professor Ernst Schmachtenberg in der hohen Qualifikation der Aachener Absolventinnen und Absolventen. Gründe seien insbesondere die berufsrelevanten Studieninhalten sowie die enge Verknüpfung des Studiums mit der Projektarbeit in Forschung und Entwicklung. Ganz wesentlich sei dabei der enge Bezug der RWTH zu den Unternehmen. Das ermögliche immer wieder, sich auf die aktuellen Anforderungen der Wirtschaft an die Ausbildung von Nachwuchskräften einzustellen.
Die Wirtschaft helfe auch kräftig mit, betont Professor Schmachtenberg – so sei die RWTH Aachen zum dritten Mal Spitzenreiter bei der Stipendieneinwerbung geworden. Mehr als eine Million Euro habe die Aachener Hochschule von privaten Förderern für ihr vom Bund und dem Land NRW kofinanziertes Stipendienprogramm eingeworben. Damit könnten etwa 700 Studentinnen bzw. Studenten ein Jahr lang mit 300 Euro monatlich unterstützt werden. Dies erlaube ihnen ein sorgenfreieres Studium, die Konzentration auf Studieninhalte oder auch die Verwirklichung eines Auslandsaufenthaltes, so der RWTH-Rektor. Er hofft, in absehbarer Zeit für etwa zehn Prozent ein solches Stipendium bieten zu können.
In jedem Fall bestätige das herausragende Rankingergebnis, dass sich die RWTH auf einem sehr guten Weg befinde, das Ziel ihres Zukunftskonzeptes in der „Exzellenzinitiative“ zu erreichen. Bis zum Jahr 2020 solle die RWTH eine der weltweit am besten integrierten interdisziplinären technischen Hochschulen werden, betont Professor Schmachtenberg.

Das Uni-Ranking wird von der „WirtschaftsWoche“ in Zusammenarbeit mit der Beratungsgesellschaft Universum Communications und dem Recruiting-Dienstleister Access KellyOCG durchgeführt. Es wird in der ab Karsamstag 2012 im Handel erhältlichen Ausgabe des Magazins „WirtschaftsWoche“ veröffentlicht.

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