Kampagne Abenteuer Fernost: Universität Leipzig bietet Studenten aus West-Deutschland Sächsisch-Kurs

Im Wintersemester 2010/2011 entschieden sich rund 800 West-Abiturienten für den Studienort Leipzig

„Jetz mach mers uns erstma rischtsch scheen gemietlisch“ sei einer der Lieblingssätze des Sachsen, so Kommunikationstrainerin Annekatrin Michler zu Neu-Studenten der Universität Leipzig, berichtete Birgit Zimmermann für die Online-Ausgabe von FREIES WORT am 11.11.2010:
Dozentin Michler werfe ihren Studenten ein paar harte Brocken hin – „Härrnschen“ (Hörnchen) rufe sie, „Gelummbe“ (Zeug) und „Motschegiebschen“ (Marienkäfer). Die rund 40 jungen Leute im Hörsaal guckten leicht irritiert und lachten bei diesem ersten Sächsisch-Kurs ihres Lebens. Diese Dialekt-Kunde sei ein amüsantes Angebot der Universität Leipzig für ihre neuen Studenten, von denen dank Werbekampagnen immer mehr aus West-Deutschland stammten.
Kommunikationstrainerin Michler beweise komödiantisches Talent – die Studenten aus Niedersachsen, Hessen oder dem Schwabenland hätten ihren Spaß. Weil es mit dem Hören und Verstehen des Sächsischen für Neulinge immer etwas schwierig sei, halte Michler Schilder in die Höhe – „Wogahle“ und „Gonsonanden“.

Quelle: FREIES WORT, 11.11.2010
Originalartikel unter: Sächsisch-Kurs / Die Lehre von «Gonsonanden» und «Wogahlen»

Weitere Informationen zum Thema:

UNIVERSITÄT LEIPZIG
Abenteuer FernOst – Leipziger Freiheit erleben

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