Hochschule Magdeburg-Stendal gewann Wettbewerb um bestes studentisches Karrierekonzept

Preis der „Hochschulinitiative Neue Bundesländer“ mit 125.000 Euro dotiert

[Auf dem Campus, 02.02.2012] Der Wettbewerb „Karrierewege – kennen, eröffnen, kommunizieren“, ausgeschrieben durch die „Hochschulinitiative Neue Bundesländer“, ist beendet. Am 1. Februar 2012 zeichnete eine Jury mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in Berlin die innovativsten Projekte der 31 Einreichungen aus. Die Hochschule Magdeburg-Stendal wird dank des Preisgeldes von 125.000 Euro noch in diesem Jahr mit der Umsetzung ihres ausgezeichneten Konzeptes beginnen – dieses verbindet drei Hauptelemente, den „E-Folder“, den „OneShop-Service“ und die Publikation „treffpunkt karriere“:
Mit dem bereits während des Studiums angelegten „E-Folder“ stellt die Hochschule den Studierenden ein digitales Werkzeug zur Verfügung, das im Rahmen von Bewerbungen genutzt werden kann. Der „E-Folder“ wird aus den Campus-Managementsystem der Hochschule mit Basisdaten zum Kontakt, über das erlernte Know-how und die erfolgreich absolvierten Fächer und Module gefüllt. Diese von der Hochschule zertifizierten Informationen können die Studierenden mit eigenen Informationen anreichern und durch wenige Klicks als persönliches Profil im Web freischalten.
Die Serviceangebote des „Career Centers“, des Alumni-Managements, des Zentrums für Weiterbildung, der Existenzgründung, des Forschungsnetzwerks und des Technologie- und Wissenstransferzentrums werden zum Service aus einer Hand verbunden. Durch die Verschmelzung dieser Dienste zum Service aus einer Hand, dem „OneShop“, wird die auch überregional sichtbare Serviceebene Wissenschaft-Wirtschaft der Hochschule herausgebildet.
Was es seit Jahren im gedruckten Hochschulmagazin „treffpunkt campus“ gibt, wird künftig auch im Internet veröffentlicht – Stimmen von Absolventen, als Film, als Text oder als Tondokument. Damit werden der Öffentlichkeit Absolventen vorgestellt – und mit den Erfolgsgeschichten wird unter Studieninteressierten geworben. Ab 2012 wird die Hochschule mit dem Ende der Regelstudienzeit studiengangsweise Abschlussfeiern veranstalten. Exemplarisch für einen Studiengang wird für jedes Abschlusssemester ein digitales Jahrbuch angelegt. Wichtige Inhalte zu den Karrierewegen könnten aus dem „E-Folder“ eingespeist werden. Die frischen Alumni erhalten dann eine gedruckte Alumni-Visitenkarte.

Foto: Hochschule Magdeburg-Stendal, Magdeburg

Foto: Hochschule Magdeburg-Stendal, Magdeburg

v. l.: Prof. Dr. Jan Mugele, Prorektor für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer; Prof. Dr. Michael Herzog, Fachbereich Wirtschaft; Jurymitglied Prof. Dr. Holger Fischer, Vizepräsident der Uni Hamburg.

Die Jury sieht in diesem Beitrag ein besonderes Beispiel für eine starke Vernetzung unterschiedlicher Aktivitäten zugunsten der Karriereförderung. Innovativ sei die hohe IT-Integration und die Verknüpfung von Studienbetreuung, Studierendenakquise, Praxisbefähigung und Hochschulbindung. Die Hochschule akzeptiere mit ihrem Beitrag, dass die Bindung der Alumni als Werbeträger, Kunden und Unterstützer nur möglich ist, wenn sie die erworbenen Fähigkeiten und beruflichen Entwicklungswege ihrer Ehemaligen besser kennenlernt und für die Entwicklung von Services und Marketingaktivitäten nutzbar macht. Das Konzept sieht vor, dass „E-Folder“, „OneShop“ und die ersten Testimonials bereits 2012 entwickelt werden. Die endgültige Umsetzung soll 2013 abgeschlossen werden.
In der Kategorie „Gesamtkonzept“ erhielten die Universität Potsdam sowie die Hochschule Magdeburg-Stendal je 125.000 Euro, die „Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden“ 110.000 Euro sowie die Universität Rostock 100.000 Euro. Elf weitere Hochschulen aus den Neuen Bundesländern erhielten in der Kategorie „Teilkonzept“ jeweils 40.000 Euro für die Umsetzung ihrer Ideen. Damit fließen insgesamt 900.000 Euro Preisgelder an die Wettbewerbssieger. An dem Wettbewerb teilgenommen hatten insgesamt 31 ostdeutsche Hochschulen.

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STUDIEREN IM GRÜNEN
Ausstattung und Betreuung sind fulminant.

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