Doktorandenkolleg: Innovativ strukturiertes Programm an der TU Dresden

Wissenschaftlicher Diskurs unter Doktoranden, die an verwandten Themen arbeiten

[Auf dem Campus, 22.06.2011] 15 Jungwissenschaftler aus acht Instituten der TU Dresden profitieren von dem „Doktorandenkolleg“, einem innovativ strukturierten Programm:
Diese Ausbildung sei so strukturiert, dass sie den Doktoranden eine schnellere und bessere Promotion ermögliche, so dessen Initiator, Prof. Stefan Odenbach von der Professur für Magnetofluiddynamik.

Abbildung: TU Dresden

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TU Dresden: langfristig qualitativ hochwertige Doktoranden halten

Das Konzept des „Doktorandenkollegs“ basiere darauf, den wissenschaftlichen Diskurs unter Doktoranden, die an verwandten Themen arbeiten, zu ermöglichen und zu strukturieren. Die „Kollegiaten“ sollen sich regelmäßig treffen und dabei ihre Fachthemen diskutieren, um den interdisziplinären Dialog zu fördern und den Horizont zu erweitern. In den einzelnen Instituten gebe es Ansprechpartner für die interdisziplinäre Zusammenarbeit, so könnten Doktoranden jemanden bei speziellen Problemen auch fächerübergreifend ansprechen. Thema des Kollegs ist die Rheologie komplexer Systeme. Untersucht wird die Zusammensetzung von Stoffen, die Beziehungen der einzelnen Komponenten zueinander und wie sich das Fließverhalten ändert, wenn die Zusammensetzung der Materialien geändert wird. Es geht um Grundlagenforschung, die jedoch eng an die angewandte Forschung anschließt. Rheologische Forschung hat Einfluss auf viele Lebensbereiche – etwa bei der Optimierung des Produktionsprozesses für fettarme Schokolade.
Für Prof. Odenbach ist das „Doktorandenkolleg“ ein wichtiger Schritt, um Doktoranden an der TU Dresden langfristig eine gute Ausbildung zu geben. Nur so könnten sie langfristig qualitativ hochwertige Doktoranden an der TU Dresden halten und dort eine attraktive und hochqualitative Ausbildung gewährleisten.
Finanziert wird das Programm von den einzelnen Instituten. Ein Mitarbeiter an der Professur für Magnetofluiddynamik kümmert sich um gemeinsame Veranstaltungen und Referate.

Weitere Informationen zum Thema:

TECHNISCHE UNIVERSITÄT DRESDEN, 21.06.2011
BESSER UND SCHNELLER PROMOVIEREN

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