Delegation der Universität Erfurt vertrat Chile bei den National Model United Nations

Diese Simulation der Vereinten Nationen in New York ist ein studentisches Projekt, das zusammen mit Hochschullehrern durchgeführt wird

[Auf dem Campus, 13.04.2012] Studentinnen und Studenten der Universität Erfurt sind mit zahlreichen Eindrücken, neuen Erfahrungen und einer Auszeichnung aus New York zurückgekehrt. Sie hatten sich dort erneut am „National Model United Nations“ beteiligt. Dabei handelt es sich um eine Simulation der Vereinten Nationen in New York – ein studentisches Projekt, das zusammen mit Hochschullehrern durchgeführt wird.
Die 22-köpfige Delegation aus Erfurt repräsentierte 2012 die Republik Chile in zwölf verschiedenen Komitees. Während der Simulation schlüpften die Teilnehmer einzeln oder als Gruppe in die Rolle der Delegierten eines Mitgliedslandes der Vereinten Nationen. Sie diskutieren aktuelle Aufgaben und Probleme der Weltpolitik. Dazu sei es einerseits notwendig, dass sich die Teilnehmer zuvor intensiv mit dem zu repräsentierenden Land und seiner Einstellung zu den aufgeworfenen Fragestellungen sowie dem Aufbau und der Funktionsweise der Vereinten Nationen beschäftigt hätten. Zum anderen sei ein einwandfreies Auftreten während der Simulationen gefordert – dies beinhalte sowohl das Tragen angemessener Kleidung als auch das Handeln nach diplomatischen Verhaltensregeln in der Verhandlungssprache Englisch, erklärt Elena Leonhardt, Studentin der Staatswissenschaften an der Universität Erfurt, die in diesem Jahr zum zweiten Mal dabei war. Mehr als 5.200 Studenten aus aller Welt waren zu dieser Veranstaltung in den USA zusammengekommen.

Foto: Universität Erfurt

Foto: Universität Erfurt

Erfurter Studentinnen und Studenten vor den Porträts der UN-Generalsekretäre

Ihren Aufenthalt in den USA nutzten die Erfurter Studentinnen und Studenten zugleich für einen Besuch in Washington D.C. – neben der der Besichtigung des Kapitols hatte die Delegation auch die Gelegenheit zu einem Gespräch in der Deutschen Botschaft, bei dem es um die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland ging. Aber auch in New York führten die Erfurter Gespräche mit Diplomaten und besuchten die Mission der Europäischen Union bei den Vereinten Nationen, um so die Rolle der EU in der UN näher kennenzulernen. Ein Höhepunkt sei der Empfang der Delegation beim chilenischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Eduardo Gálvez, gewesen, dem die sie unter anderem Fragen zu den Themen der Simulation und der Haltung Chiles dazu hätten stellen können.
Spannend sei es dann auch noch einmal geworden, als Teilnehmer aus ihrer Gruppe im Rahmen der Abschlussveranstaltung – direkt in den Räumen der Vereinten Nationen in New York – die Möglichkeit bekommen hätten, vor dem Plenum der NMUN-Delegierten in der „Great Hall“ eine Rede zu halten, berichtet Leonhardt. Besonders stolz sind die Erfurter auf die Verleihung des Titels „Distinguished Delegation“, den sie für ihre besonderen Leistungen im diplomatischen Auftreten, für ihr geschicktes Verhandeln und die gute Mitarbeit in den Komitees bekamen. Darüber hinaus wurden Delegierte der Universität Erfurt für ihre Positionspapiere geehrt.

Weitere Informationen zum Thema:

UNIVERSITÄT ERFURT
Model United Nations Universität Erfurt

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