4. Kolloquium der Universität Tübingen: Vorurteilsfreie und grundsätzliche Auseinandersetzung über die Ökonomisierung der Welt

Reduzieren des Wertes eines Einzelnen auf den Kosten-Nutzen-Faktor marginalisiert Werte wie Individualität, Solidarität und Geduld

[Auf dem Campus, 13.11.2010] Unter dem Titel „Ware Mensch. Die Ökonomisierung der Welt“ führt das Projekt „Wertewelten“ der Universität Tübingen vom 17. bis 20. November 2010 im Evangelischen Stift Tübingen sein 4. Kolloquium durch:
Erörtert werden soll die Frage, was der Wert der Werte ist sowie wie viel an Werten und welche Werte wir uns „leisten“. Ohne die Frage auf Brechts Diktum „erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“ reduzieren zu wollen, solle in der Veranstaltung doch diskutiert werden, wie der weltweite, massive, durchgehende Umbruch in Richtung auf eine „Ökonomisierung“ des Denkens und Entscheidens unsere Werteskalen und Maßstäbe verändert – wo der Wert des Einzelnen primär als Kosten-Nutzen-Faktor in Erscheinung trete, würden Werte wie Individualität, Solidarität und Geduld notwendigerweise marginal. Vielleicht aber gelinge es auch den Mechanismen des Marktes, ideologische Verkrustungen und Erstarrungen zu lösen und ein Potenzial an Kreativität freizuschalten, das bisher gebunden war. Jedenfalls sei es an der Zeit, sich mit dem Phänomen des „Menschen als Ware“ vorurteilsfrei und grundsätzlich auseinanderzusetzen, so die Veranstalter.
Das Kolloquium ist öffentlich, eine Anmeldung nicht erforderlich. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind auf der Website „wertewelten.net“ zu finden.

Weitere Informationen zum Thema:

Wertewelten
Herzlich Willkommen auf wertewelten.net / Allgemeine Informationen

EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN, 11.1.2010
„Ware Mensch. Die Ökonomisierung der Welt“ / 4. Kolloquium des Projektes „Wertewelten“ der Universität Tübingen

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