3. Tag des Geschichtsunterrichts am 14. Februar 2012 zum Thema Grenzen und Grenzerfahrungen

Universität des Saarlandes lädt Studenten, Lehrer und Referendare ein

[Auf dem Camspus, 02.02.2012] Am 14. Februar 2012 veranstalten das Institut für Alte Geschichte und das Historische Institut der Saar-Uni zum dritten Mal den „Tag des Geschichtsunterrichts“:
Studenten, Lehrer und Referendare können sich in verschiedenen Kursen weiterbilden. Thema in diesem Jahr werden „Grenzen und Grenzerfahrungen in der Geschichte mit regionalgeschichtlichen Schwerpunkten“ sein. Die Teilnahme ist kostenlos. Der „Tag des Geschichtsunterrichts“ beginnt um 8.30 Uhr auf dem Saarbrücker Uni-Campus, Gebäude B31, Hörsaal II. Dort gibt es auch Gelegenheit, sich in die Workshop-Listen einzutragen. Ende wird gegen 16 Uhr sein.
Grenzen und Grenzerfahrungen ziehen sich durch die gesamte menschliche Geschichte und bestimmen menschliches Denken und Handeln mit. Bewusst historisch wahrgenommen werden vor allem territoriale, politische und administrative Grenzen. Ebenso relevant sind, gerade heutzutage, aber auch wirtschaftliche, soziale, kulturelle und mentale Grenzen. Das Thema „Grenzen und Grenzerfahrungen in der Geschichte“ verdeutlicht, inwiefern Grenzziehungen, aber auch die Verschiebung oder gar Überwindung von Grenzen bis in die Gegenwart hinein einen wichtigen Faktor gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Entwicklung bilden.
Im Geschichtsunterricht erscheint das Thema Grenzen zwar nicht explizit, ist aber dennoch inhaltlich wie methodisch ein häufiger Gegenstand.
Daher soll sich der „3. Tag des Geschichtsunterrichts“ dem Thema zum einen unter didaktisch- methodischen Aspekten widmen, wenn es um den Umgang mit digitalen Karten geht oder Studenten Unterrichtsbeispiele, etwa zum Mauerfall, vorstellen. Eine regionalgeschichtliche Perspektive bietet sich mit dem Thema der Grenzziehungen als Folge der Französischen Revolution in der Saarregion. Die Saarregion ist auch Thema der „Kartensammlung Hellwig“, die das Landesarchiv vorstellt und die in einem neuen Band der „Echolot“- Reihe vorliegt, so dass regionales historisches Kartengut auf seine Nutzung im Geschichtsunterricht wartet.
Mitorganisatoren des Tages des Geschichtsunterrichts sind das Landesinstitut für Pädagogik und Medien, das Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung, das Zentrum für Lehrerbildung sowie der Saarländische Geschichtslehrerverband.

Weitere Informationen zum Thema:

3. Tag des Geschichtsunterrichts
Grenzen und Grenzerfahrungen in der Geschichte mit regionalgeschichtlichen Schwerpunkten

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