130 Jahre Berliner Stromversorgung: 9. IndustrieKulturAbend am 16. Mai 2014

Kooperationsveranstaltung „Berlin geht ein Licht auf – Berliner Strom wird 130“ im Ludwig-Erhard-Haus

[Auf dem Campus, 02.05.2014] Vor 130 Jahren, am 8. Mai 1884, begann mit der Gründung der Städtischen Elektrizitäts-Werke die Geschichte der öffentlichen Elektrizitäsversorgung in Berlin. Diese Vorläufergesellschaft der späteren BEWAG schloss einen Konzessionsvertrag mit der Stadt und wurde zu einer Triebkraft für die rasante gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der Metropole Berlins.

9. IndustrieKulturAbend

Abbildung: Faltblatt-Titelseite (mit Bildmaterial der Stiftung Deutsches Technikmuseum und der Siemens Corporate Archives)

9. „IndustrieKulturAbend“ am 16. Mai 2014

Gemeinsam mit dem Verein für die Geschichte Berlins, gegr. 1865 e.V. (VfdGB) und dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V. (VBKI) veranstaltet das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv e.V. (BBWA), unterstützt von der Vattenfall GmbH und der Gesellschaft für Transfer immateriellen Vermögens e.V. (GTIV), aus Anlass des 130-jährigen Jubiläums der Stromversorgung Berlins einen „IndustrieKulturAbend“ zur städtischen Wirtschafts- und Elektrizitätsgeschichte.

9. IndustrieKulturAbend
„Berlin geht ein Licht auf – Berliner Strom wird 130“
Freitag, den 16.05.2014 um 18 Uhr
„Goldberger-Saal“ des Ludwig-Erhard-Hauses, 1. OG
Fasanenstraße 85 in 10623 Berlin
ÖPNV: Bahnhof Zoologischer Garten (U2/9, S5/7/75, RB14/21/22, RE1/2/7)
Umlage: 5,00 EUR p.P. (zahlbar am Empfang)
Anmeldung beim BBWA erbeten

Durch den Abend führt der BBWA-Vorsitzende, Prof. Dr. Klaus Dettmer. Ulrich Strasse, Leiter der Region Mitte des Mittel- und Niederspannungsnetzes Berlin bei der Vattenfall Europe Netzservice GmbH, widmet sich in seinem Vortrag „Berliner Stromnetzgeschichte(n) – Anfänge, Teilung, Wiedervereinigung“ der Entwicklung der städtischen Energieversorger mit Schwerpunkt auf die Teilungs- und Wiedervereinigungsgeschichte der Stromnetze. Prof. Dr. Kai Strunz von der TU Berlin wagt einen Ausblick auf die „Intelligente Energieversorgung für Berlin 2037“ – eine Prognose, wie Berlin zur Feier des 800-jährigen Jubiläums mit regenerativem Strom versorgt werden könnte.

Als damals die Actiengesellschaft Städtische Elektrizitäts-Werke gegründet wurde, entstand damit die erste öffentliche Stromversorgung Deutschlands. Emil Rathenau und die Deutsche Edison-Gesellschaft (später AEG) gelten als deren Wegbereiter. Nach Errichtung der Kraftwerkszentrale in der Markgrafenstraße 44 erhielten immer mehr Straßen und Haushalte der deutschen Hauptstadt elektrisches Licht. Der Berliner Magistrat erlaubte die Verlegung von Kabeln auf öffentlichem Straßenland. Ab 1923 firmierte die Gesellschaft als BEWAG und betrieb Kraftwerke, Umspannwerke und das stetig erweiterte Stromnetz der Stadt. Zur Feier des 100-jährigen Jubiläums 1984 konnte die BEWAG auf ein „an Fortschritten und Fehlschlägen reiches Stück Zeitgeschichte“ zurückblicken, in dem beachtliche wirtschaftliche und politische Strukturveränderungen, der umfassende Wandel von Gesellschaft und Arbeitswelt und nicht zuletzt Krieg sowie Teilung gemeistert werden mussten. Mit der Wiedervereinigung erwuchs dann die große Herausforderung, die Netze aus Ost und West zu flicken und zusammenzuführen.

Weitere Informationen zum Thema:

Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv
Berlin geht ein Licht auf – Berliner Strom wird 130

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