HTW-Studenten simulierten Hackerangriffe beim ersten „CATS-Event“ in Berlin

Peter Nguyen, Lightcyber

Kooperationsvweranstaltung der HTW Berlin und Lightcyber am 30. November 2016

[Auf dem Campus, 30.11.2016] Engagierte junge Frauen und Männer verschiedener Studiengänge der HTW Berlin lernten bei der ersten Auflage der „Cyber Attack Training Systems“ (CATS) in Berlin am 30. November 2016 wie Angreifer zu denken und deren Angriffsmethoden zu simulieren, um daraus Erkenntnisse für Präventionsmaßnahmen und die Entwicklung besserer Sicherheitsarchitekturen abzuleiten. Wegen der großen Nachfrage von studentischer Seite war die Teilnehmerzahl auf rund 50 Personen begrenzt worden. Im Rahmen dieser Live-Hacking-Session wurde das Angriffsverhalten mithilfe von „Magna“, der Lösung von LightCyber, in Echtzeit Weiterlesen

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Begeisterung für Licht: Von der Antike bis in das 21. Jahrhundert

Dr. Manfred Uhlitz

Aufruf für ein Lichtfestival mit Bürgerbeteiligung zur Überwindung von Kiezgrenzen

[Auf dem Campus, 21.11.2016] Dr. Manfred Uhlitz, Vorsitzender des Vereins für die Geschichte Berlins (VfdGB), übernahm die Einleitung und Moderation des „16. IndustrieKulturAbends“ am 11. November 2016 im „Goldberger-Saal“ des Ludwig-Erhard-Hauses. Er beleuchtete an diesem ebenfalls mit Lichtsymbolik verbundenen Martinstag eingangs die mythische und kulturhistorische Bedeutung des Lichts.

Sehnsucht nach Licht

Abgeleitet von der religiösen Dimension des Sonnenlichts im alten Ägypten zieht sich die Sehnsucht nach Licht durch die Menschheitsgeschichte, spiegelt sich in der christlichen Kunst des Mittelalters und reicht bis in unsere Zeit zu der Begeisterung für Lichtfestspiele in vielen Metropolen.
Diese Kooperationsveranstaltung des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs (BBWA) und des VfdGB, mit Unterstützung des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) und der Gesellschaft für Transfer immateriellen Vermögens (GTIV), spannte den Bogen von der Antike bis in das 21. Jahrhundert.

Dr. Manfred Uhlitz

Foto: Björn Berghausen, BBWA e.V.

Dr. Manfred Uhlitz: Bis heute Begeisterung für Lichtfestspiele

Jubiläum voraus: OSRAM taucht Berlin in Licht

OSRAM, im Kontext der Zusammenführung der Glühlampenproduktion der Auergesellschaft, von Siemens & Halske und der Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft (AEG) 1919 entstanden und somit wie Berlin ein Jubiläumskandidat, stand im Fokus der historischen Ausführungen von Dr. Günther Luxbacher, TU-Privatdozent mit dem Fachgebiet Technikgeschichte. Er stellte in seinem Vortrag neben einstigen technischen Innovationen die noch heute im Berliner Stadtbild zu findenden Spuren der OSRAM-Präsenz dar.
Dass viel Licht auch „Schattenseiten“ haben kann, wurde ebenfalls erwähnt – so steht die 1924 betriebene Gründung des „Phoebus“-Kartells für die aus heutiger Sicht heftig umstrittene geplante Obsoleszenz von Massenprodukten. Aber auch die Verstrickungen in der NS-Zeit, sehr anschaulich an der von Albert Speer entwickelten eigenen Technik für den „Baustoff Licht“ in Form der Bündelung von FLAK-Scheinwerferstrahlen zu „Lichtdomen“ für Propagandazwecke darstellbar, wurden angesprochen.
OSRAM – das bleibt festzuhalten – ist technisch und organisatorisch seit der Gründung ein Schrittmacher; das zeigen auch die Schritte des Werkes in Spandau hin zur Industrie 4.0.

Dr. Günther Luxbacher

Foto: Björn Berghausen, BBWA e.V.

Dr. Günther Luxbacher: OSRAM mit viel Licht, aber auch Schatten in der Historie

Mit Licht Brücken zwischen Stadtteilen errichten

Helmut M. Bien, Kurator u.a. des Lichtfestivals „luminale“ in Frankfurt/Main, führte anhand mehrerer eindrucksvoller Beispiele aus der Rhein-Main-Region aus, wie Lichtinstallationen helfen können, „Unorte“ in die Wahrnehmung zurückzuholen und zum integralen Teil des von Bürgern erlebbaren Öffentlichen Raums zu machen:
So stellte der Main als ein dunkles Band früher nachts geradezu eine mentale Barriere zwischen den Stadtteilen an beiden Ufern dar – heute schlägt farbiges Licht einen Bogen und erzeugt so einen Meta-Stadtraum über der Mainmetropole unter Einbindung umgewidmeter Zeugen der Industriekultur.
Er kritisierte heftig den Fokus bestehender Berliner Lichtfestspiele auf die bekannten touristischen Sehenswürdigkeiten; diese seien bereits im Normalfall professionell beleuchtet. Bien rief daher im Kontext des 100. Jubiläums der Schaffung von „Groß-Berlin“ zur Gründung eines kiezübergreifenden Lichtfestivals des 21. Jahrhunderts unter Bürgerbeteiligung auf, welches auf Basis der historischen Industriekultur, innovativer Konzepte und bereits in der Stadt ansässiger Experten mit dem Deutsche Technikmuseum als Nukleus die traditionelle Rolle der Stadt als „Elektropolis“ aufnehmen und fortentwickeln sollte. So könnte z.B. der heutige Park am Gleisdreieck zum „Lustgarten des 21. Jahrhunderts“ werden.

Helmut M. Bien

Foto: Björn Berghausen, BBWA e.V.

Helmut M. Bien: Kritik an der Fokussierung bestehender Lichtfestivals auf touristische Stätten

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Berliner Licht: OSRAM in historischer Perspektive am 11. November 2016

IndustrieKulturAbend zur Geschichte und Gegenwart der Lichttechnik und -kultur

16. IndustrieKulturAbend widmet sich der Geschichte und Gegenwart der Lichttechnik und -kultur

[Auf dem Campus, 02.11.2016] Berlin galt neben New York und Paris schon im 19. Jahrhundert als eine Metropole der Elektrizität – als „Elektropolis“. Die bedeutendsten Elektrounternehmen ihrer Zeit entwickelten dort ihre Innovationen. OSRAM gelang es, von Berlin aus zum führenden lichttechnischen Unternehmen Europas aufzusteigen und nach zahlreichen Brüchen bis ins Weiterlesen

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Industrie 4.0 trifft Datensicherheit

Michael Taube, Clustersprecher Industrie 4.0

Cluster Industrie 4.0 lädt zum MesseGespräch auf der „it-sa 2016“ am 19. Oktober 2016 um 16.30 Uhr

[Auf dem Campus, 10.10.2016] Der Sprecher der Clusters Industrie 4.0 (CI4), Michel Taube, besucht den Messestand des Webmagazins „datensicherheit.de“ auf der „it-sa“ in Nürnberg, einer der weltweit bedeutendsten IT-Sicherheitsmessen. „datensicherheit.de“ ist einer der CI4-Akteure, die Herausgeber Carsten J. Pinnow und Dirk Pinnow sind Weiterlesen

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Das Reiseziel Berlin: IndustrieKulturAbend zur Tourismusindustrie

15. IKA - Berlin Tourismus

15. Auflage der Veranstaltungsreihe am 3. Juni 2016 im Ludwig-Erhard-Haus

[Auf dem Campus, 18.05.2016] Die Tourismusindustrie und der Industrietourismus sind das spannende Thema des 15. Abends zur Industriekultur, der vom Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv (BBWA) in Kooperation mit dem Verein für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865 (VfdGB) veranstaltet Weiterlesen

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Vortragsabend am 31. Mai 2016: Qualitätsmerkmal Technische Sicherheit

Dr.-Ing. Bernd Schulz-Forberg

„Das Qualitätsmerkmal ,Technische Sicherheit’ – Denkansatz und Leitfaden“ wird vorgestellt

[Auf dem Campus, 09.05.2016] In intensiver, jahrelanger Arbeit hat der VDI-Ausschuss „Technische Sicherheit“ eine umfassende Darstellung zur Sicherheit erarbeitet – das Werk „Qualitätsmerkmal Technische Sicherheit – Denkansatz und Leitfaden“ ist im Februar 2016 im Beuth Verlag Weiterlesen

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Die Datenspinne: Kritischer Diskurs von Professor Dr. Herbert Jodlbauer

FH-Prof. DI Dr. Herbert Jodlbauer

„Im Netz von Google, Facebook, Alibaba und Co!“ geht der heutigen „Datenexplosion“ und deren Einfluss auf unseren Alltag nach

[Auf dem Campus, 26.03.2016] Eigentlich hat der Industrie-4.0-Experte FH-Prof. Dr. Herbert Jodlbauer, Studiengangsleiter des Bachelor-Studiums „Produktion und Management“ (PMT) und des Master-Studiums „Operations Management“ (OMT) an der FH Oberösterreich, Fakultät für Management, Campus Steyr, ein Fachbuch über Intelligente Produktion schreiben wollen. Weiterlesen

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Meta-Sicherheitskonzept des VDI-Ausschusses Technische Sicherheit

„Qualitätsmerkmal Technische Sicherheit – Denkansatz und Leitfaden“ erschienen

[Auf dem Campus, 01.03.2016] Inspiriert von der elementaren Bedeutung interdisziplinär einvernehmlichen Vorgehens in der Sicherheitstechnik für die Qualitätsbewertung technischer Produkte und Prozesse hat der VDI-Ausschuss „Technische Sicherheit“ in intensiver, jahrelanger Arbeit eine umfassende Darstellung zur Sicherheit erarbeitet. Das Werk „Qualitätsmerkmal Technische Sicherheit – Denkansatz und Leitfaden“ erschien im Februar 2016 im Weiterlesen

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Prognostizierbare Sicherheitskrise erzwingt interdisziplinären Dialog

Dr.-Ing. Bernd Schulz-Forberg

Plädoyer für die Etablierung eines Deutschen Technikrats zur Förderung Technischer Sicherheit als Qualitätsmerkmal

Ein Impuls von Dr.-Ing. Bernd Schulz-Forberg

[Auf dem Campus, 29.02.2016] Der Zeitgeist hat sich der „Sicherheit“ bemächtigt, derart intensiv, dass der klare Blick verstellt und eine Fokussierung auf die eigentlichen Inhalte erschwert wird. Im Allgemeinen verbindet man mit diesem Begriff die Forderung nach „Risiko- und Gefahrenvermeidung“. Sicherheit bezeichnet demnach also einen Zustand, der frei von Beeinträchtigung durch unvertretbare Risiken bzw. als gefahrenfrei anzusehen ist. Weiterlesen

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Berlins Aufstieg zur Wirtschaftsmetropole durch Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert

Berlin: Potsdamer Bahnhof

13. Abend zur Industriekultur mit Preisverleihung und Vortrag „Auf dem Weg zur Eisenbahnmetropole. Berlins Bahnhöfe im Industriezeitalter“

[Auf dem Campus, 05.12.2015] Der IndustrieKulturAbend ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs (BBWA) mit dem Verein für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865 (VfdGB). Dessen 13. Auflage am 6. November 2015 stand ganz im Zeichen der Wechselwirkung zwischen dem Eisenbahnbau und dem Aufstieg Berlins zur Wirtschaftsmetropole. Weiterlesen

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